Diese Webseite verwendet Cookies. So können wir Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis bieten. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

 

Depression

Die Depression ist eine Erkrankung, die die Gefühlsseite des Seelenlebens betrifft und sich individuell unterschiedlich äußern kann.

Folgende Symptome und Beschwerden können auf eine Depression hinweisen

  • Schnelle Ermüdung
  • Kraftlosigkeit / Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Morgendliches Tief
  • Kopfschmerzen
  • Traurigkeit, Suizidalität
  • Angst und Panikzustände

Es gibt zahlreiche Klassifikationen beziehungsweise Einteilungen der Depression.

Sie werden unterteilt in

  • Psychogene Depressionen – neurotische oder reaktive depressive Erkrankungen
  • Endogene Depressionen – dispositionell, das heißt anlagebedingt
  • Somatogene Depressionen – organisch, körperlich, oder durch andere Grunderkrankungen bedingt

Eine weitere Klassifikation basiert auf der angenommenen Ursache der Depression

  • Primäre Depression – eine Depression, die keine offensichtlichen körperlichen oder psychologischen Ursachen hat
  • Sekundäre Depression – eine Depression, die durch ein Problem verursacht wird

Nach Schweregrad werden Depressionen unterteilt in

  • Leichte Depressionen – einige nicht allzu stark ausgeprägte Symptome, die gut zu behandeln und im Regelfall schnell zu bewältigen sind.
  • Mittelschwere Depressionen – breites Spektrum an Symptomen, im Regelfall verbunden mit Problemen bei der Bewältigung des privaten Alltags beziehungsweise des Berufslebens.
  • Schwere Depressionen – die alltäglichen Lebenssituationen sind nicht zu bewältigen und werden häufig von Selbstmordgedanken begleitet

Die Behandlung mittelschwerer, schwerer und rezidivierender Depressionen sollte immer langfristig bzw. lebensbegleitend durch einen Nervenarzt erfolgen.

Ein Sonderfall der Depression ist die Winterdepression, auch saisonal abhängige Depression (SAD) genannt. Sie beginnt in der dunklen Jahreszeit und endet in den Frühjahrsmonaten.

Von einer Altersdepression spricht man, wenn ein Mensch nach dem 60. Lebensjahr erstmals depressiv erkrankt. Die Geronto-Psychiatrie geht jedoch heute davon aus, dass es eine spezielle Altersdepression nicht gibt. Im Alter kommen alle Arten von depressiven Syndromen vor. Daher ist es besser von Depression im Alter zu sprechen.

Die Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen des Hirnstoffwechsels.

Allein in Deutschland erkranken ca. 20 % aller Bürger einmal in ihrem Leben an einer Depression. Vorwiegend ist das weibliche Geschlecht mit ca. 25 % betroffen. Bei den Männer beträgt der Anteil ca. 10 %.

Man geht davon aus, dass circa die Hälfte aller Depressionen nicht erkannt wird und somit unbehandelt bleibt.

Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.